know-how für kitas
Michael Schrader
Jacob Baumgartner
Claudia Rosemann
Sonja Billmann
Dieses Blog ist der Ort, an dem wir unsere Erfahrungen und Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen und Erkenntnissen zum Thema Kita-Pädagogik und Kita-Management teilen möchten. Über Rückmeldungen und Tipps freuen wir uns!
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Kita Ausflug in die Vergangenheit aus aktuellen Anlässen!
/inGastbeitrag Beate Adelmann-Frede (Kita Leuchtturm Sankt Augustin)
Im September starteten die Kinder und ihre Erzieherinnen der Kath. Kita Leuchtturm mit einer Themenwoche in ihr neues Jahresthema Achtsam für die Zukunft. Aufgrund der durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Inflation und aktuellen Preisentwicklung für Energie und Ressourcen ist SPAREN zurzeit in aller Munde und geht auch nicht am Kitaleben spurlos vorbei. In der Themenwoche erfuhren die Jungen und Mädchen viel über Müll, Müllvermeidung und Recycling. Gustav, das grüne Küken der Kita Leuchtturm, Rabe Socke und Finki begleiteten die Kinder durch die Woche. Ein Höhepunkt war die eigene Herstellung von Naturjoghurt, der allen Kindern gut geschmeckt hat. Jedes Kind erhielt das Rezept zur Herstellung von Naturjoghurt und eine wiederverwendbare kleine Dose, um darin Joghurt mit in die Kita bringen zu können.
Können wir uns das leisten? Die Krise im Elementarbereich verschärft sich!
/inBeitrag Michael Schrader
Laut Studie (der Bertelsmann-Stiftung) fehlen 2023 in NRW rund 102.000 Kitaplätze, womit im bevölkerungsreichsten Bundesland der deutschlandweit größte Mangel herrsche. Bundesweit fehlen in Deutschland rund 384.000 Plätze. Um die Nachfrage nach Kitaplätzen zu decken, müssten in NRW zusätzlich 24.000 Fachkräfte eingestellt werden, sagen die Autoren des `Ländermonitors Frühkindliche Bildung´. Die zusätzlichen Personalkosten beliefen sich auf rund 1,1 Milliarden Euro jährlich. (WAZ 21.10.2022)
Eingewöhnung aus der Perspektive eines Großvaters
/inGastbeitrag: Klaus Agarius
Obwohl ich Ü60 bin, interessiere ich mich seit einiger Zeit für die Situation der Kindertagesstätten speziell in NRW. Es gibt dafür 2 Gründe: Meine beiden Enkelinnen, die einen großen Teil ihrer täglichen Zeit in Kitas verbringen. Die erste Enkelin in meiner Heimatstadt Gevelsberg ist 2½ Jahre alt, die zweite in Düsseldorf 2¼ Jahre. Neben inhaltlichen Gemeinsamkeiten, z.B. bei der Eingewöhnung, gibt es aber auch große Unterschiede, wie z.B. in der Finanzierung: In Gevelsberg muss einkommensabhängig gelöhnt werden und es sind mehr als 450 plus Kosten für Verpflegung im Monat, die da zusammen kommen und von den Eltern bezahlt werden müssen; in der Düsseldorfer Kita dagegen ohne Elterngebühren, lediglich die Verpflegungskosten müssen entgeltet werden.