Mathe-Gewinnspiel: die Lösungen
Hier kommen die Lösungen zu unserem Mathe-Knobel-Gewinnspiel. Herzlichen Glückwunsch den GewinnerInnen!!!
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Im Leben braucht man keinen Druck, sondern Sog. Welch ein kluger Satz (er stammt von Götz Werner, dem „Vater“ von dm). Er gilt für die Entwicklung von Kindern wie von Erwachsenen. Denn er beschreibt so gut, wie fruchtbares Lernen passiert.
Hier können Sie Materialien gewinnen für die Mathe-Erfinder/innen in Ihrer Kita: Es sind drei kleine Knobelaufgaben zu lösen. EINSENDESCHLUSS: 14. 7. 2018
Gabriele Dahle
Seit über fünfzehn Jahren mach ich nun Mathe-Fortbildungen für Kita-Leute immer noch mit großem Spaß. Weil Mathe eben Spaß machen kann; die meisten Leute wissen das gar nicht
Unser Blog will ich jetzt dazu nutzen, von Zeit zu Zeit ein paar Praxistipps für Kita-Mathe aus meinem Fundus aufzuschreiben; den Start macht die musikalische Annäherung an die Mathematik.
Junge Kinder brauchen Fingerspiele zum Mathe-Lernen
Ganze Generationen von Grundschullehrer/innen haben es ganzen Generationen von Kindern verboten heute weiß man es besser: Die aktuelle Mathe-Didaktik unterstreicht, wie wichtig und nützlich es ist, dass Kinder mit ihren Fingern zählen und rechnen lernen.
Gabriele Dahle
Dass immer mehr Kinder immer weniger rechnen können, hat Christina Buchner, Grundschuldirektorin und Buchautorin, schon 1999 in ihrem (nach wie vor sehr lesenswerten!) Buch Neues Rechnen neues Denken geschrieben. Ganz offenbar hat sich der schon vor zwanzig Jahren erkennbare Trend unbeirrbar fortgesetzt: wissenschaftlich belegt durch die jüngst veröffentlichte TIMSS-Studie (Trends in International Mathematics and Science Study). Die mathematischen Fähigkeiten deutscher Grundschulkinder (getestet wurden Viertklässler/innen), so sagt diese alle vier
Jahre durchgeführte Studie, nehmen insgesamt ab. Und Kinder in Deutschland sind im internationalen Vergleich ziemlich mittelmäßig; weit abgeschlagen hinter asiatischen Ländern (an der Spitze: Singapur, Hongkong, Südkorea, Taiwan und Japan), aber auch hinter vielen EU-Staaten (und zwar hinter: Irland, Norwegen, England, Belgien, Portugal, Dänemark, Litauen, Finnland, Polen, Nieder-lande, Ungarn, Tschechische Republik und Bulgarien). Deutlich unter dem Durchschnitt aller EU-Staaten. All das ist zusammengefasst hier nachzulesen: http://www.ifs.tu-dortmund.de/downloads/TIMSS_2015_Pressekonferenz_Handreichung.pdf
Das ist zum Verzweifeln, oder? Da werden seit dem PISA-Schock im Jahre 2000 im schulischen wie im vorschulischen Bereich die Anstrengungen verstärkt, diesem scheinbar unaufhaltsamen Veblödungstrend entgegenzuwirken, und trotz allem werden unsere Kinder (zumindest, was Mathe angeht) offenbar immer dümmer
?
Gastbeitrag: Gabriele Dahle
Wer sagt, dass Mädchen weniger Mathe können
hat leider! offenbar Recht. Zumindest momentan. Zumindest in Deutschland. Bitteschön: als Angehörige der frauenbewegten Generation kann einem da schon mal der Hut hochgehen
Kann das wahr sein?? Im Jahre 2017? Wir haben es schwarz auf weiß: Die im Dezember 2016 veröffentlichte TIMSS-Studie (Trends in International Mathematics and Science Study; hier nachzulesen: http://www.ifs.tu-dortmund.de/downloads/TIMSS_2015_Pressekonferenz_Handreichung.pdf) hat Viertklässler/innen getestet, und die Mädchen waren signifikant schlechter in Mathe als die Jungen. Da haben wirs.
Ich finde das Ergebnis alarmierend. Und weil in allen Lern- und Entwicklungsprozessen die Weichen in den frühen Jahren gelegt werden, halte ich es für lohnend, sich dies scheinbar real existierende weibliche Mathe-Problem einmal mit Blick auf die Kita-Arbeit genauer anzusehen.
Die städtischen Kitas in Marl nutzten in der letzten Jahren die Unterstützung im Rahmen des Bundesprogramms Sprache & Integration, um sich konzeptionell neu auszurichten. Auf einer Pressekonferenz im August 2016 wurden wesentliche Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Man kann das Ess-Spektrum eines Kindes nicht gegen seinen eigenen Willen erweitern. Kein Kind sollte zum Essen und Probieren gezwungen werden.“ Das ist eine der Kernaussagen von Gabriele Haug-Schnabel in Ihrem Beitrag für das Heft 2/2016 von Theorie und Praxis der Sozialpädagogik (TPS).
Es gibt Menschen mit einem positiven Selbstkonzept und Menschen mit einem eher negativen Selbstkonzept. Wie Selbstkonzepte entstehen, was diese mit Bewegung zu tun haben und was Fachkräfte in der Kita in diesem Zusammenhang tun können, erläutert Renate Zimmer in ihrem Beitrag „Ich laufe, also bin ich“ für kindergarten heute (Heft 9/2015).
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