Kita-Qualität aus Kindersicht

Die QuaKi-Studie
… DAS ist doch mal ein interessanter Blickwinkel: Was finden KINDER eigentlich wichtig in ihrer Kita? Was macht für sie „gute Kita-Qualität“ aus? – Dazu gibt es jetzt eine Studie, vorgelegt vom DESI-Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration, veröffentlicht im Juli. Auch wenn manche/r Akademiker/in vermutlich Zweifel an der Wissenschaftlichkeit der Erhebung (beteiligt waren 6 ausgewählte Kitas) anmelden wird: Da hat endlich mal jemand die Kinder gefragt! Das finde ich einen wichtigen Impuls für die ganze Kitaqualität-Debatte.

Konzeptions- und Qualitätsentwicklung zusammen denken

Im Kontakt mit Tageseinrichtungen für Kinder und ihren Trägern stelle ich häufig fest, dass Konzep-tionsentwicklung und Qualitätsmanagement ganz unverbunden nebeneinander existieren: Da gibt es sowohl eine schriftliche Konzeption als auch ein Handbuch zum Qualitätsmanagement, ohne dass die damit verbundenen Grundsätze, Festlegungen und Regelungen inhaltlich und organisatorisch miteinander verknüpft sind.

Leitungsfreistellung und Qualität

Kita-Führungskräfte brauchen mehr Zeit
Anfang dieses Monates wurde eine weitere Studie (im Auftrag der Bertelsmannstiftung) vorgestellt, deren Einsichten und Schlussfolgerungen gut zu unserer Vorstellung für die Schlüsselrolle der Leitung für die Qualitätsentwicklung in der Kita passen. Die Studie hat ermittelt, in welchem Umfang aktuell Personalkapazitäten für die Leitung und Verwaltung in Kitas bundesweit zu Verfügung stehen.

Qualitätsentwicklung in Kölner Kitas

KEKS geht mit pragma in die zweite Runde
Eine erfreuliche Rückmeldung für uns bei pragma: Die neun Kölner Elterninitiativen-Kitas, die 2015 mit dem pragma-indikatoren-modell gestartet sind, sind so zufrieden mit ihrer Qualitätsentwicklung, dass der Interessenverband KEKS (Kölner Eltern- und Kinderselbsthilfe e.V.) nun mit pragma eine „zweite Runde“ Qualitätsentwicklung für weitere Kölner Kitas plant.

Die Kita-Qualität muss stimmen: Nur gute Kitas nützen den Kindern

Gastbeitrag: Gabriele Dahle
Da gab es in der vorletzten Woche einen lesenswerten Beitrag in der Welt am Sonntag im „Wissen“-Teil: „So nicht!“. Helen Schiek hat dort eine Reihe aktueller und älterer, aber sachlich immer noch aktueller Kita-Studien zusammengetragen.

Qualitätsmanagement in Kitas mit Sinn und Verstand

5 Merkmale eines sinnvollen Qualitätsmanagementsystems
Kita-Träger haben die Qual der Wahl. Es ist nunmehr Vorschrift, dass sie ein Kita-Qualitätssystem einsetzen müssen; welches sie aber nehmen, bleibt ihnen überlassen. – Wie aber findet man nun ein passendes und sinnvolles Qualitätskonzept für die eigene(n) Kita(s)? Eines, das der eigenen Weiterentwicklung dient und kein unnützer, zeit- und kräfteraubender Papiertiger ist?

„Sofort abmelden!“ (ZEIT ONLINE 1)

ZEIT ONLINE hat im Frühjahr diesen Jahres „seine Leser nach Missständen in Kindertagseinrichtungen gefragt. Rund 2.000 Elten und 260 Kindergartenmitarbeiter antworteten. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ. Aber sie zeigen: In allen Bundesländern sehen Eltern und Kitamitarbeiter schwere Qualitätsmängel.

Qualität in Kitas (14.) – Ressourcen

Mit Blick auf ein angemessenes Führungskonzept einer Einrichtung, die soziale Dienstleistungen, erbringt, haben wir in den letzten beiden Folgen mit der Selbstverantwortung die strukturelle oder organisationsbezogene Ebene (Folge 12 vom 30.3.) und mit der Motivation die Kommunikations- und Beziehungsebene (Folge 13 vom 6.4.) angesprochen. Heute fügen wir mit den Ressourcen eine dritte Ebene oder ein drittes Element hinzu.

Qualität in Kitas (13.) – Motivation

Wenn ein Träger bzw. eine Einrichtung das Prinzip der Selbstverantwortung (siehe Folge 12 vom 30.3.) umsetzen, bleiben die beiden anderen Aspekte unseres Führungskonzeptes (siehe Folge 11 vom 23.3.): Motivation und Ressourcen. Heute beschäftigen wir uns mit der Motivation. Es ist naheliegend, dass neben der Qualifikation bzw. der Kompetenz einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters die Motivation eine entscheidende Voraussetzung für gute Arbeit ist. Nur wenn die Motivation stimmt,

Qualität in Kitas (12.) – Selbstverantwortung

Der Kunde oder der Nutzer einer sozialen Dienstleistung macht deren Qualität in erster Linie am Verhalten der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters fest, der diese Dienstleistung im Zusammenspiel mit ihm erbringt. Wie kommt nun gute Qualität zustande? Dafür haben wir beim letzten Mal (Folge 11 vom 23.3.) drei Voraussetzungen benannt, die wir uns heute und in den beiden nächsten Folgen genauer ansehen werden. Alle drei Voraussetzungen haben ganz entscheidend auch mit dem Führungskonzept einer Einrichtung, also mit der Art und Weise wie Träger und Leitung ihren Führungsanspruch umsetzen.